Lösungsorientierter Sachverständiger

- Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren -

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Fortbildung

 

Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren


 

Unsere dritte Fortbildung

Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren

startet am Freitag den 11.11.2016.

Am Sonnabend den 12.11.2016 wird Frau Prof. Hildegund Sünderhauf als Dozentin mit dem Schwerpunkthema "Betreungsmodelle getrennt lebender Eltern" teilnehmen.

 

Anmeldungen sind möglich.

Kontakt: info@loesungsorientierter-sachverstaendiger.de

 

 

Am 26.10.2016 findet am Vorabend der Fachtagung Der Lösungsorientierte Sachverständige - zwischen Wunsch und Realität am Tagungsort Glienicke von 18.00 bis 19.00 Uhr ein kostenloser Informationstermin zu unserer am 11. November 2016 startenden Fortbildung statt.

Eine Voranmeldung ist erforderlich, Nachricht bitte an: info@loesungsorientierter-sachverstaendiger.de

 

Der Lösungsorientierte Sachverständige - zwischen Wunsch und Realität

2. Glienicker Fachtagung 

Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren 

- 27. Oktober 2016 in Berlin im Jagdschloss Glienicke - 









Zweite Fortbildung

Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren

Unsere zweite Fortbildung "Systemisch-lösungsorientierter Sachverständiger" startete am 13. November 2015.

Die interdisziplinäre Fortbildung wendet sich an Fachkräfte aus familiengerichtlich tangierten Arbeitsfeldern wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen, Psychologen, Systemische Berater und Therapeuten, Familientherapeuten, Psychotherapeuten, Familienrichter, Rechtsanwälte, Verfahrensbeistände, Umgangsbegleiter, Umgangspfleger, Ergänzungspfleger, Vormünder, Mediatoren und andere Interessierte, die über einschlägige berufliche Kompetenzen und Interessen verfügen.

Ebenso angesprochen sind Fachkräfte, die bereits als Sachverständige für Familiengerichte arbeiten und ihre Kompetenzen im Hinblick auf systemisch-lösungsorientierte Arbeit erweitern wollen.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt im Erwerb von Kompetenzen für eine Tätigkeit als lösungsorientierter Sachverständiger. Neben seiner Schwerpunktsetzung auf die Qualifizierung als lösungsorientierter Sachverständiger ist die Fortbildung durch ihren interdisziplinären und ganzheitlichen Ansatz auch auf einen erfolgreichen Einsatz als Verfahrensbeistand, Umgangspfleger, Ergänzungspfleger oder Vormund ausgerichtet.

Hintergrund der Fortbildung ist die zunehmende Bedeutung und Anerkennung systemisch orientierten Arbeitens in den verschiedensten Lebensbereichen, so auch im Kontext familiengerichtlicher Verfahren.

Dies findet u.a. seine Entsprechung in § 163 FamFG.



§ 163 Fristsetzung bei schriftlicher Begutachtung; Inhalt des Gutachtenauftrags; Vernehmung des Kindes

(1) ...

(2) Das Gericht kann in Verfahren, die die Person des Kindes betreffen, anordnen, dass der Sachverständige bei der Erstellung des Gutachtens auch auf die Herstellung des Einvernehmens zwischen den Beteiligten hinwirken soll.

http://www.gesetze-im-internet.de/famfg/__163.html







Der Regierungsentwurf zur Qualitätsverbesserung im Bereich des Sachverständigenwesens sieht vor:



In Verfahren nach § 151 Nummer 1 bis 3 ist das Gutachten durch einen geeigneten Sachverständigen zu erstatten, der mindestens über eine psychologische, psychotherapeutische, kinder- und jugendpsychiatrische, psychiatrische, ärztliche, pädagogische oder sozialpädagogische Berufsqualifikation verfügen soll.“

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Gesetze/GE_Aenderung_Sachverstaendigenrecht.pdf;jsessionid=306B6D7363D2B7DEBE0343C3B453B5E8.1_cid289?__blob=publicationFile





Explizit werden hier auch Fachkräfte mit sozialpädagogischer oder pädagogischer Grundqualifikation als Sachverständige vorgesehen. In der Praxis wurde bisher oftmals fehlerhaft davon ausgegangen, dass nur Psychologen und Psychiater in familiengerichtlichen Verfahren als Sachverständige zu beauftragen wären. Der Regierungsentwurf stellt nun noch einmal klar, dass dem nicht so ist.



Unsere Fortbildung zieht ihren Erfolg auch aus der aus verschiedenen Berufshintergründen zusammengesetzten Ausbildungsgruppe. Durch die verschiedenen Sichtweisen und Berufshintergründe entstehen beachtliche Synergieeffekte, die für die eigene Tätigkeit in der Praxis genutzt werden können.

Die Teilnehmerzahl der einjährigen Fortbildung ist auf 14 Teilnehmer/innen beschränkt.

Die Fortbildung besteht aus sieben Seminaren, die jeweils von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 16 Uhr 
stattfinden.



Stundenzahl der Fortbildung: 

Präsenzzeit: 101,5 Stunden (14,5 Stunden je Seminarblock)

Im Abschlusskolloquium vorzutragende Abschlussarbeit: 20 Stunden

Selbststudium: 24 Stunden 

Gesamt: 145,5 Stunden



In den Ausbildungsblöcken haben wir jeweils zwei Stunden für die Supervision laufender Fälle vorgesehen. 



Es besteht die Möglichkeit einer seperaten Teilnahme am ersten Seminar, um sich dann für oder gegen eine weitere Teilnahme an den folgenden Seminaren zu entscheiden. 

Für diese Teilnahme fällt eine anteilige Kursgebühr an.










Fortbildungsprogramm


Modul I: Rahmenbedingungen lösungsorientierter Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren


11.-13.11.2016

Der Eintritt der Trennungsfamilie in das familiengerichtliche Verfahren. Paradigmenwechsel:
gemeinsame Elternschaft. Residenzmodell versus Paritätmodell.

Dozentin: Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravetz

 


09.-11.12.2016

Einführung in die Tätigkeit des lösungsorientierten Sachverständigen. Status- versus lösungsorientierte Arbeit. Rechtliche Grundlagen I.

 


20.-22.01.2017

Akteure im Feld - Konstruktion von Lösungen.
Hinwirken des Sachverständigen auf die Herstellung von Einvernehmen zwischen den Beteiligten.
"Hochstrittigkeitigkeit" in Eltern-Kind-Systemen, Eltern-Kind-Entfremdung, PAS-Konzept und die systemische Perspektive.

 


Modul II: Systemische / psychologische Aspekte im familiengerichtlichen Verfahren

 

17.-19.02.2017

Systemische Sicht auf die Familie und das Helfersystem im familiengerichtlichen Verfahren.
Systemische Grundhaltung und Techniken. Prozessgestaltung und - dynamik.


17.-19.03.2017

Psychologische Aspekte. Entwicklungspsychologie, klinische Störungsbilder, Kindeswohl.
Diskurse mit Eltern und Kindern.


21.-23.04.2017

Rechtliche Grundlagen II. Gefährdung des Kindeswohl / § 1666 BGB.
Das schriftliche Gutachten. Beantwortung der Beweisfrage durch den Sachverständigen


16.-18.06.2017

Abschlussseminar
Vorstellung und Diskussion der Abschlussarbeiten der Teilnehmer.

 


Flyer der Fortbildung hier aufrufen








Dozenten / Trainer



Dr. Herwig Grote

Diplom-Soziologe, Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF); Sachverständiger, Umgangspfleger, mehrjährige Tätigkeit im Begleiteten Umgang



Herwig Grote: "Familienunterstützende Erziehungshilfen im Berliner Honorarmodell"; Düsseldorf: Graue Reihe der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 137; 1998; Zugl.: Berlin, Freie Univ., Dissertation 1997 unter dem Titel: Grote, Herwig: Das Berliner Honorarmodell

Herwig Grote: Dynamik der triadischen Hilfekonstellation - familienunterstützende Erziehungshilfen im Konflikt zwischen Amts-, Helfer- und Klientenperspektive. Sozial Extra, Heft 1/1999.

Herwig Grote: Projekt Macht und Ohnmacht der Sozialen Arbeit. Befragung zur sozialen und beruflichen Lage von Fachkräften der Sozialen Dienste in Berlin und Brandenburg. Berlin, 10.04.2011. www.sdb-ev.de






Elmar Bergmann

Rechtsanwalt, Familienrichter a.D.

47803 Krefeld

http://rechtsanwaltbergmann.com




Elmar Bergmann; Uwe Jopt; Günter Rexilius: Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Der systemische Ansatz im Familienrecht. Bundesanzeiger Verlag Köln 2002





Johannes Hildebrandt

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

Dipl.-Päd. Univ.

91126 Schwabach

http://fachanwalt-hildebrandt.de




Johannes Hildebrandt: "In der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren. Anmerkungen zur Balance zwischen Dienstleistungs- und Schutzauftrag des Jugendamtes im Kontext des neugefassten §1666 BGB"; In: "Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe", 10/2008, S. 396-404





Dr. Anne Huber

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (Familientherapie, Verhaltenstherapie), Mediatorin (nach den Richtlinien der BAFM), Sachverständige







PD Dr. Günter Rexilius 

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Sachverständiger

411189 Mönchengladbach



Elmar Bergmann; Uwe Jopt; Günter Rexilius: Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Der systemische Ansatz im Familienrecht. Bundesanzeiger Verlag Köln 2002





Kathrin Schönleiter

Jugendamt Leipzig, Allgemeiner Sozialer Dienst)




Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf-Kravets

Evangelische Hochschule Nürnberg

http://www.evhn.de/fh_tv_detail.html?adr_id=37




Hildegund Sünderhauf: Wechselmodell: Psychologie - Recht - Praxis. Abwechselnde Kinderbetreuung durch Eltern nach Trennung und Scheidung; Springer, 2013








Leitung der Fortbildung



Peter Thiel

Systemischer Berater und Therapeut (DGSF)

Tätig als Sachverständiger, Verfahrensbeistand (§158 FamFG), Umgangspfleger (§1909 BGB), Ergänzungspfleger, Vormund

Fachgruppensprecher der Fachgruppe "Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren" - bei der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)

http://www.dgsf.org/ueber-uns/gruppen/fachgruppen/systemisch-loesungsorientierte-arbeit-im-kontext-familiengerichtlicher-verfahren








Seminarzeiten



Freitag

18 bis 20 Uhr: Begrüßung, Blitzlichtrunde, Erwartungen, Aktuelles. Einstieg in das Seminarthema.



Sonnabend 

10.00 bis 13.00 Uhr

13.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause

14.00 bis 16.00 Uhr

16.00 bis 16.30 Kaffeepause

16.30 bis 18.00 Uhr



Sonntag

10.00 bis 13.00 Uhr

13.00 bis 14.00 Uhr Mittagspause

14.00 bis 15.00 Uhr









Kosten

Möglich ist die seperate Teilnahme an Modul I oder Modul II. 

Bei zeitgleicher Buchung beider Module erhalten Sie eine Ermäßigung auf die Teilnehmergebühr.



Die Kosten des Modul I und des Modul II betragen jeweils 900,- €; die Kosten für das 
Abschlussseminar betragen 300 €. 

Die Kosten für die gesamte Fortbildung betragen 2.100,- €.

Zahlung in monatlichen Raten mit je 300,- € ist möglich.



Möglich ist auch eine probeweise Teilnahme am ersten Seminar mit der Option einer weiteren Teilnahme am Modul I. Eine probeweise Teilnahme am ersten Seminar kostet 330,00 €.

Bei Buchung der gesamten Fortbildung und Zahlung der Gesamtsumme vor Beginn der Weiterbildung gewähren wir 5 % Skonto. Bei Bezahlung von Modul 1 oder Modul 2 in einer Gesamtsumme von je 900,- € gewähren wir 3 % Skonto.

In begründeten Einzelfällen können wir eine Ermäßigung gewähren.

Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind privat zu tragen.







Die Bundesländer und der Bund gewähren auf Antrag Zuschüsse zu Fortbildungen. 

So bietet das Bundesland Nordrhein-Westfalen einen Bildungsscheck mit einem Zuschuss von 50 % bis zu 2.000 € zu den Weiterbildungskosten an.

http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/beschaeftigung_foerdern/bildungsscheck/index.php




Als Bundesprogramm gibt es die sogenannte Bildungsprämie (Zuschuss bis maximal 500 €).

http://www.bildungspraemie.info




Sachverständige im familiengerichtlichen Verfahren erhalten derzeit von der Justizkasse nach Vergütungsgruppe M3 eine Vergütung von 100,00 € zuzüglich Mehrwertsteuer. 

http://www.gesetze-im-internet.de/jveg/__9.html


Die Kosten unserer Fortbildung haben sich daher in der Regel schon durch eine einmalige Beauftragung als Sachverständiger amortisiert. 







Die Fortbildung ist auf die in der Praxis auftretenden und zu lösenden Fragen bezogen. Die Teilnehmer können unter Beachtung des Datenschutzes Probleme und Fragen aus ihrer laufenden familiengerichtlich bezogenen Tätigkeit in die Fortbildung einbringen, die dann innerhalb der Gruppe angesprochen und bearbeitet werden.

Die an einer zukünftigen Tätigkeit als lösungsorientierter Sachverständiger interessierten Teilnehmer werden schon im Einführungsseminar ermutigt, erste Bewerbungen für eine Tätigkeit als Sachverständige/r, Umgangspfleger/in oder Verfahrensbeistand bei den Familiengerichten zu starten oder anderweitig mit der Arbeit im familiengerichtlich konotierten Arbeitsfeld, so z.B. als Umgangsbegleiter zu beginnen, um innerhalb der Fortbildung den Praxisbezug zu sichern. 



Die Teilnehmer werden ermutigt, im Einzugsbereich ihres Wohnortes, Familien-, Trennungs- und Scheidungsberatung freiberuflich anzubieten, da diese Arbeitsfelder in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der Arbeit im familiengerichtlichen Kontext stehen und überdies in einer späteren Tätigkeit als Sachverständiger oder anderweitig am Familiengericht tätigen Fachkraft eine einseitige finanzielle Abhängigkeit vom Auftraggeber Familiengericht sowie eine bei "Berufgutachtern" oft anzutreffende Betriebsblindheit vermieden wird.

Letztlich entscheidet der verfahrensführende Familienrichter für welchen Fall er welche ihm kompetent erscheinende Person einsetzt. Daher ist es auch Teil unserer Fortbildung, bei den Teilnehmern die je speziellen Kompetenzen herauszuarbeiten, zu stärken und zu entwickeln und diese für die Praxis nutzbar zu machen.

Daraufhin erfolgende Beauftragungen seitens der Familiengerichte werden - bei Beachtung des Datenschutzes - in der Fortbildung fachlich begleitet und in der Fortbildungsgruppe supervidiert. 

Parallel zur Fortbildung wenden die Teilnehmer ihre neu erworbenen Kompetenzen in der Praxis an. Erweiterung des Lernens am Modell in der Fortbildungsgruppe durch das Prinzip Learning by Doing.



Jeder Seminarblock gliedert sich in

a) das aktuelle Seminarthema

b) Supervision laufender Praxisfälle der Teilnehmer/innen.



Wir arbeiten u.a. mit folgenden Methoden: 

Vortrag, Diskussion, Literaturstudium, Rollenspiel, Aufstellung, Reflecting Team, Video



Jeder Seminarblock wird von einem speziell für das jeweilige Thema eingeladenen Dozenten gestaltet. Zusätzlich wird der Leiter der Fortbildung Herr Peter Thiel anwesend sein und als Ansprechpartner für die Gruppe zur Verfügung stehen.





Die Teilnehmer der Fortbildung präsentieren sich in der Fortbildungsgruppe mit einer Abschlussarbeit. Dies kann eine theoretische Abhandlung, eine Fallstudie oder ein sonstiger wissenschaftlicher Beitrag zum Thema sein. Die Präsentation kann in verschiedenen Formaten erfolgen, Vortrag, Videopräsentation, etc.

Die Fortbildung endet mit dem Überreichen der Teilnahmebescheinigung der "Fortbildung Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren". Diese bescheinigt die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung. Für die Zertifizierung als "Lösungsorientierter Sachverständiger" oder "Systemisch-lösungsorientierter Sachverständiger" beachten Sie bitte die folgenden Hinweise.







Zertifizierung



1. Für die Teilnahme an den einzelnen Seminarblöcken erhalten die Teilnehmer/innen eine Teilnahmebescheinigung.



2. Für die Teilnahme an allen Seminarblöcken (ohne Einführungsseminar) und der Vorstellung eines eigenen selbst bearbeiteten Falles während des Abschlusskolloquiums erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung der "Fortbildung Systemisch lösungsorientierte Arbeit 
im Kontext familiengerichtlicher Verfahren".



3. Voraussetzung für die Zertifizierung als "Lösungsorientierter Sachverständiger" / "Lösungsorientierte Sachverständige" ist neben der Teilnahme an allen Seminarblöcken (ohne Einführungsseminar) der Nachweis von drei abgeschlossenen und von uns als Bildungsträger supervidierten familiengerichtlichen Beauftragungen als Sachverständige. Hierfür ist ein Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach dem letzten Blockseminar eingeräumt.

Mit dem Zertifikat wird bescheinigt, dass die Teilnehmer/innen sich Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen angeeignet, die es ihnen ermöglichen, als lösungsorientierte Sachverständige im familiengerichtlichen Kontext zu arbeiten.

Für die für eine Zertifizierung erforderlichen drei fallbegleitenden Einzelsupervisionen fallen gesonderte Kosten an. Diese liegen in Höhe von 10 % der von Ihnen für die jeweilig als Sachverständiger bei der Justizkasse in Rechnung gestellten Vergütung. Wenn Sie z.B. eine Vergütung von 4.000 € beantragen, betragen die Kosten für die Einzelsupervision somit 400 €. Als Untergrenze für die Einzelsupervision veranschlagen wir je Fall zwei Stunden a 100 €.



4. Voraussetzung für die Zertifizierung als "Systemisch-lösungsorientierter Sachverständiger" / "Systemisch-lösungsorientierte Sachverständige" ist der Nachweis von drei abgeschlossenen und durch uns supervidierten familiengerichtlichen Beauftragungen als Sachverständige sowie eine abgeschlossene Ausbildung als Systemischer Berater oder Systemischer Therapeut nach den Richtlinien der DGSF oder SG. Hierfür ist ein Zeitraum von maximal drei Jahren nach dem letzten Blockseminar eingeräumt.

Mit dem Zertifikat "Systemisch-lösungsorientierter Sachverständiger" wird bescheinigt, dass die Teilnehmer/innen sich Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen angeeignet, die es ihnen ermöglichen, erfolgreich als systemisch-lösungsorientierte Sachverständige im familiengerichtlichen Kontext zu arbeiten.





Die Fortbildung findet in Berlin-Pankow statt.













Beratungspraxis 

Wollankstraße 133

13187 Berlin



Hier stehen uns in ruhiger Lage auf zwei Etagen geeignete Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung.

Bei schönem Wetter kann der anliegende Garten für eine Pause genutzt werden.

Das Rathaus Pankow, der Bürgerpark und das Zentrum von Pankow mit netten Cafes und Restaurants liegen unmittelbar vor unserer Tür.

Bus 107, 155, 250, 255; Tram M 1 (Aussteigen Pankow Rathaus); S-Bahnhof Wollankstraße, 15 Minuten Fußweg oder U- und S-Bahnhof Pankow, 20 Minuten Fußweg

Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Fernbahnhof Berlin-Gesundbrunnen nach S-Bahnhof Wollankstraße ca. 5 Minuten. Von dort 10 Minuten Fußweg bis zur Wollankstraße 133. 

Bitte durch die Tordurchfahrt in den Hof gehen. Links im Hof ist ein Seitenflügel. Dort bitte bei "Familienberatung" oder "BTS 1. OG" klingeln. 

Bei Problemen bitte Herrn Thiel anrufen. Telefonische Erreichbarkeit: 0177.6587641.













Deutschlandweit sind uns neben unserem Angebot zwei weitere Angebote einer Fortbildung zum lösungsorientierten Sachverständigen bekannt:



Institut für Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht

Uwe Jopt / Katharina Behrend

in Bielefeld

http://loesungsorientierte-arbeit.de

Kosten: 6.500 €





Akademie Kreidekreise

Sybille Vosberg / Katrin Treichel / Henning M. Hübscher / Katerina Junold

in Leipzig

http://www.akademie-kreidekreise.de/kursangebote/systemisch-loesungsorientierte-sachverstaendige.html

Kosten: 5.900 €







Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote, die Kosten und die örtliche Erreichbarkeit und wählen dann das für Sie passende Angebot.











Kontakt

Peter Thiel

Telefon (030) 499 16 880 

Funk: 0177.6587641



E-Mail: info@loesungsorientierter-sachverstaendiger.de

Internet: http://loesungsorientierter-sachverstaendiger.de










Postadresse



Beratungspraxis

Peter Thiel 

Wollankstr.133

13187 Berlin













Stand 16.06.2016







Literatur

Katharina Behrend: "Kindliche Kontaktverweigerung nach Trennung der Eltern aus psychologischer Sicht. Entwurf einer Typologie."; Dissertation, Universität Bielefeld, 2009

Elmar Bergmann; Uwe Jopt; Günter Rexilius: Lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht. Der systemische Ansatz im Familienrecht. Bundesanzeiger Verlag Köln 2002

Eberhard Carl: "Im Familiengerichtsverfahren: Den Eltern die Verantwortung für die Lösung der Konflikte zurückgeben"; In: "Familie, Partnerschaft, Recht", 4/2004, S. 187-190

Eberhard Carl & Peter Eschweiler (2005): Kindesanhörung - Chancen und Risiken. Neue Juristische Wochenschrift, 1681-1686.

Ulrich Clement: „Offene Rechnungen“ - Ausgleichsrituale in Paarbeziehungen; Erschienen in: R. Welter-Enderlin u. B. Hildenbrand (Hrsg.): Rituale - Vielfalt in Alltag und Therapie; Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag 2002, S.122-138

Bernard Davidson; William H. Quinn; Allan M. Josephson: "Diagnostik in der Familientherapie"; In: "Familiendynamik", 2003, Heft 2, S.159-175

Gottlieb Guntern: Die kopernikanische Revolution in der Psychotherapie: der Wandel vom psychoanalytischen zum systemischen Paradigma, In: "Familiendynamik", 5 (1), 1980

Kurt Jessnitzer; Günther Frieling; Jürgen Ulrich: Der gerichtliche Sachverständige. Carl Heymann Verlag KG, Auflage: 12., neu bearb. A. (10. Januar 2007)

Janet R. Johnston: "Modelle fachübergreifender Zusammenarbeit mit dem Familiengericht in hochkonflikthaften Scheidungsfamilien", In: "Das Jugendamt" 9/2002, S. 378-386

Uwe Jopt; Katharina Behrend: "PAS - Ein Zwei-Phasen-Modell"; In: Zentralblatt für Jugendrecht, Heft 6/2000, S. 223-230 und 7/ 2000, S. 258-271

Mike Lehmann: Der systemische Gutachter? Die systemisch fundierte "lösungsorientierte Sachverständigentätigkeit" im Familienrecht. In: "Kontext" 1/2012, S. 39–53

Arndt Linsenhoff: "Trennungsmediation und Emotion", In: "Familiendynamik", 01/2004, S. 54-65

Elisabeth Mackscheidt: "Loyalitätsproblematik bei Trennung und Scheidung - Überlegungen zum Kindeswohl aus familientherapeutischer Sicht"; In: "Zeitschrift für das gesamte Familienrecht", 1993, Heft 3, S. 254-257

Robert Ornstein, Richard F. Thompson: "Unser Gehirn: das lebendige Labyrinth", Rowohlt, 1986, 
1. Aufl.

Praxishandbuch Sachverständigenrecht; Redaktion Dr. Walter Bayerlein, Beck Juristischer Verlag; Auflage: 4., vollständig überarbeitete Auflage. (30. Mai 2008)

Arist von Schlippe: "Familientherapie im Überblick"; Junferman-Verlag, 1995

Hildegund Sünderhauf: Wechselmodell: Psychologie - Recht - Praxis. Abwechselnde Kinderbetreuung durch Eltern nach Trennung und Scheidung; Springer, 2013

Hildegund Sünderhauf: "Vorurteile gegen das Wechselmodell: Was stimmt, was nicht? - Argumente in der Rechtsprechung und Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung", Heft 9 und 10/2013, Familien-Rechts-Berater - http://www.famrb.de/media/Suenderhauf_FamRB.PDF

Peter Thiel: "Zwischen Hilfeleistung und Zwang: Begleiteter Umgang und Umgangspflegschaft. Indikationen, Möglichkeiten, Grenzen und Unterschiede zweier Interventionsformen", In: "Das Jugendamt", 10/2003, S. 449-453

Wolfgang Walker: Abenteuer Kommunikation. Bateson, Perls, Satir, Erickson und die Anfänge des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). Klett-Cotta, 2000

Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: "Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003

Paul Watzlawick; John H. Weakland; Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003

András Wienands: "Perspektiven systemischer Praxis"; Lehrbuch der Gesellschaft für Systemische Therapie und Beratung; Berliner Systeme Verlag (undatiert)